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04. September 2017

Messias oder nur Egomane?

Freudig auf die Brust klopfend beugen sich die ÖVP-Granden und anderen „Schwarzen“ dem Diktat des Messias Kurz.

Dem Beobachter des ganzen Spektakels stellt sich die Frage, ob für Kurz das Wort „Messias“, also Heilbringer, stark blasphemisch übertrieben ist und sogar die Bezeichnung „Wunderwuzzi“ seinem bisher erreichten politischen Erfolg nicht gerecht wird.

Sebastian Kurz ist 6 Jahre in verantwortungsvollen Positionen der österreichischen Politik aktiv. Als Integrationsstaatssekretär teilte er 2014 bis 2016 die Willkommenskultur von Angela Merkel. Im Ministerrat werden die Beschlüsse einstimmig gefasst. Sebastian Kurz hätte mit einem Veto im Ministerrat die Gelegenheit gehabt, die negativen Tendenzen der Willkommenspolitik, wie zum Beispiel das Öffnen der Grenzen während des Flüchtlingsstroms, zu verhindern.

Er würde sich gern die Schließung der Balkanroute auf seine Fahne schreiben, jedoch ist dieser Erfolg dem Ungarn Viktor Orban zu zuschreiben. Kurz hat für den Sager „Zuwanderer seien gebildeter als Österreicher“ geradezustehen und trägt auch Mitverantwortung für die Zustände am Westbahnhof, Praterstern, am Linzer Bahnhof etc... Vergewaltigungen, Überfälle in den Parkanlagen und den U-Bahnen und viele grausame Untaten mehr sind an der Tagesordnung und werden in den Medien tagtäglich verbreitet. Die unkontrolliert nach Österreich Gekommenen kosten dem Staat Unsummen an Steuergeld. Auch dies hat Sebastian Kurz mit zu verantworten und mitzutragen.

6 Jahre ist Kurz Mitglied dieser unseligen Koalitionsregierung, bei der für den österreichischen Bürger wenig bis gar nichts geleistet wurde. Als er merkte, dass seine Fraktion mit dem Gutmenschentum und den Streitigkeiten untereinander immer mehr und mehr Wähler verlor, entdeckte er die Wirkung und Sinnhaftigkeit von Straches Standpunkten und Mahnungen. Er war und ist sich nicht zu schade, Ideen und Positionen von den Freiheitlichen zu kopieren und sie stolz als seine eigenen zu präsentieren. Die verpassten Chancen, politisch für das Wohl der Österreicher einzutreten und das lautstarke Kopieren Freiheitlicher Positionen lässt auf seine Unglaubwürdigkeit schließen und soll den Wählern zu denken geben!

Nein, Sebastian Kurz, Sie sind kein Messias, nicht einmal ein „Wunderwuzzi“, sondern ein Egomane, der Glück mit der lahmen ÖVP hat, denn die kann er unterdrücken und tyrannisieren.

Bez. Rat Sonja Bauernhofer
Klubobmann FPÖ SImmering

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