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16. Oktober 2019

Bezirksvorsteher Paul Stadler feiert „Tod“ des 105 Meter hohen Turms in Simmering

In der Simmeringer Hauptstraße bei der U3-Endstelle sollte ein Hochhaus gebaut werden. Das Projekt ist abgesagt.

Bezirksvorsteher Paul Stadler am Ort des Geschehens: Hier hätte das Hochhaus gebaut werden sollen.

„Wenn ich einen Tod verkünden will, dann diesen: Ich habe erfahren, dass das Hochhausprojekt in der Simmeringer Hauptstraße 153 gestorben ist“, schreibt Bezirksvorsteher Paul Stadler auf Facebook. Mit dieser Entscheidung der Bauträger werde, so Stadler, der historische Kern des Bezirkes nicht zerstört, der Kirchenturm von „Alt Simmering“ könne auch weiterhin von der Simmeringer Hauptstraße aus gesehen werden. 

Nach Plänen des Bauherrn war ein 105 Meter hoher Turm geplant. In diesem Gebäude sollten Wohnungen, Büros, Freizeitbereiche und Pkw-Stellplätze entstehen. 

Die Anrainer beäugten das Hochhausprojekt kritisch, weshalb sich die Freiheitlichen im Bezirksparlament für eine niedrigere Bauklasse einsetzten. Der Vorsitzende der Bezirksentwicklungskommission, FPÖ-Bezirksrat Harald Nepras, sagt: „Ich freue mich, dass es jetzt nicht zum Bau des Turms kommt.“ 

Die Freiheitlichen in Simmering vermuten, dass der Rückzug der Investoren vielleicht mit den Korruptionsvorwürfen gegen den früheren Stadtrat der Grünen, Christoph Chorherr, zu tun haben könnte. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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