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09. Jänner 2020

Die Sorgen der Neos: Wo soll die Regenbogenbank im Bezirk aufgestellt werden?

Mit der Anfrage der Bezirkszeitung an Bezirksvorsteher Paul Stadler, warum die so genannte Regenbogenbank nicht auf einem stark frequentierten Ort im Bezirk steht, ist eine Diskussion um die Aufstellung dieser Sitzgelegenheit entbrannt.

Diese Regenbogenbank sorgt derzeit für Diskussionen im Bezirk. Fotocredit: FPÖ

Bestellt hatten diese bunte Bank, die mit Regenbogenfarben bemalt weltweit für die Bewegung der Schwulen und Lesben steht, die Neos. Ihr Antrag im Bezirksparlament wurde entgegen der Zustimmung der Freiheitlichen mehrheitlich angenommen. Neben den Neos stimmten auch die Grünen und die Sozialdemokraten dafür, bezahlt haben die Summe von rund 500 Euro die Steuerzahler aus dem Bezirksbudget. 

Dem nicht genug, äußerten die Neos in ihrem Antrag auch noch den Wunsch, die Regenbogenbank auf einem stark frequentierten Ort aufzustellen. Sie nannten den Enkplatz, den Simmeringer Platz und den Gasometerbereich als idealen Ort für diese Sitzgelegenheit. Weiters verlangten die Neos eine erklärende Plakette auf der Bank. Text dafür lieferten sie allerdings keinen. 

Tatsächlich landete die Regenbogenbank aber in der Neugebäudestraße, was offenbar den Neos jetzt nicht passt. Bezirksvorsteher Paul Stadler nahm dazu auf seiner Facebook-Seite Stellung:

"Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht und die so genannte Regenbogenbank, die von den Neos im Bezirksparlament beantragt wurde, in der Neugebäudestraße aufgestellt. Dort hatten sich ältere Personen eine Sitzgelegenheit gewünscht, weil ihnen der Weg zum Arzt in der Florian-Hedorfer-Straße zu lang war. Nun dürfte eine Diskussion im Gang sein, warum diese bunte Bank nicht auf einem stark frequentierten Ort steht. Ganz einfach: Auf dem Enkplatz bestand kein Bedarf, auf dem Simmeringer Platz gibt es nur Bänke mit Betonbefestigung und beim Gasometer hat der Bezirk nicht ausreichend öffentliche Flächen zur Verfügung. So eine Bank kostet an die 500 Euro, also haben wir sie dort hingestellt, wo sie wirklich gebraucht wird und das Geld aus dem Bezirksbudget verantwortungsvoll eingesetzt.“

Die Kommentarschreiber auf Facebook gaben dem Bezirkschef recht. Einige wunderten sich über die Neos:

„Haben die Leute wirklich keine anderen Sorgen“, fragte sich Gabriele L.. Und Elfriede F. meinte: „Dieses Regenbogen gedöns geht mir jetzt schön langsam auf den Allerwertesten. Warte nur noch bis wir mit Schildern um den Hals rum Rennen auf denen dann die jeweilige Sexuelle Ausrichtung steht“ (im Original mit Rechtschreibfehlern). 

Die Reaktion der Menschen in Simmering ist verständlich. Kaum jemand versteht, warum die Neos aus einer mit Regenbogenfarben bemalten Bank eine Staatsaffäre machen. Bezirksvorsteher Paul Stadler kümmert sich indessen viel lieber um die Sanierung der Schulen, Sicherheit im Bezirk, Parkanlagen, Ausbau des öffentlichen Verkehrs, Straßensanierungen und viele andere wirklich wichtige Dinge für Simmering. 

 

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