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28. Dezember 2018

Grüne gegen umweltfreundlichen Nahverkehr

Seit vielen Jahren bemüht sich die Bezirksvertretung in Simmering um eine leistungsfähige Öffi-Verbindung nach Schwechat. Seit vielen Jahren gibt es diesbezüglich keine Fortschritte.

Die FPÖ Simmering stellte bei der BV-Sitzung am Mittwoch daher den Antrag auf Herstellung einer Verbindung mit IMC-O-Bussen durch die Wiener Stadtwerke, wie sie bereits in Linz mit großem Erfolg eingesetzt werden.

Vorteil dieser Doppelgelenk-Busse: Sie fahren mit Strom über Oberleitungen, sind mit 24 m leistungsfähig, bieten bis zu 180 Personen Platz und wären schnell einsetzbar, da sie Teilstrecken sogar im Batteriebetrieb zurücklegen können.

Die Simmeringer Grünen haben 2016 selbst einen Antrag auf Herstellung einer Lokalbahnverbindung gestellt und so durfte man erwarten, dass sie diesem wesentlich günstigeren und rasch umsetzbaren Vorschlag zustimmen würden. Ohne vernünftigen Grund lehnten sie den Antrag ab und beharrten weiter auf der schwer umsetzbaren und teuren Lokalbahnidee.

„Dass die SPÖ unseren Antrag aus Rücksicht auf Stadträtin Sima und das notorisch marode Stadtbudget ablehnen wird, war zu erwarten, aber auf die Stimmen von Grünen und Neos haben wir diesmal sehr gezählt“, zeigt sich Bezirksvorsteher Paul Stadler nach der BV-Sitzung enttäuscht. „Aber da zeigt sich wieder einmal, dass die Grünen ihre kindische Fundamentalopposition auch dann nicht aufgeben, wenn wir ihre angeblichen Kernthemen Umweltschutz und Öffi-Verkehr aufgreifen.“

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