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03. November 2018

MR-Gerät für Simmering

Stadt Wien setzt auf Rochade anstatt Investition

Die Gesundheitsversorgung ist in Simmering bekanntermaßen ausbaufähig und bei der Anzahl von Allgemeinmedizinern, Zahn- und Kinderärzten rangiert Simmering aufgrund von Versäumnissen in der Vergangenheit sogar unter den Schlusslichtern der Wiener Bezirke.

Wir Freiheitliche haben durch die wiederholte Einbringung von Anträgen an die Stadtregierung versucht, auf diese untragbare Situation hinzuweisen. Die Anträge wurden mit den bekannten Standardphrasen zurückgewiesen, Wien verfüge ohnehin über eines des besten Gesundheitssysteme der Welt und man sehe hier keinen Veränderungsbedarf. Das mag (noch) für manche medizinische Bereiche gelten, für den niedergelassenen Bereich gilt dies allerdings schon lange nicht mehr. Steigende Bevölkerungszahlen, sowie Sozial- und Wirtschaftstourismus durch Scheinflüchtlinge gepaart mit sozialistischer Misswirtschaft sind die Ursachen für chronischen Geldmangel und angespannte Budgets.

Vor diesem Hintergrund ist auch die letzte Episode der Wiener Gesundheitspolitik rund um die Gesundheitsversorgung in Simmering zu sehen: Seit 2013 ist in Simmering ein kassenfinanziertes Magnetresonanz-Gerät geplant, bis heute ist keines vorhanden!

Nach Jahren der Intervention durch die FPÖ und den neuen Bezirksvorsteher Stadler gesteht uns die Stadtregierung endlich einen Kassenvertrag für die über 100.000 Bewohner Simmerings zu. Allerdings soll dafür ein MR-Gerät im 3. Bezirk seinen Kassenvertrag verlieren, wo man verständlicherweise dagegen Sturm läuft.

Es kann sich nur um einen schlechten Scherz handeln, wenn man Kassenverträge innerhalb einer Planungsregion wie dem 11. und 3. Bezirk, verschiebt, anstatt zusätzliche anzubieten. Die Bezirke 3 und 11 sind ohnehin die am schlechtesten versorgten Bezirke Wiens. Was hat man sich hier im krisengeschüttelten Gesundheitsressort gedacht? Nicht besonders viel wie es scheint.

Als Simmeringer Freiheitliche begrüßen wir grundsätzlich die Installation eines MR Gerätes mit Kassenvertrag im Bezirk. Allerdings muss eine solche Maßnahme zusätzlich erfolgen und nicht auf Kosten anderer Bezirke und dafür werden werden wir und Bezirksvorsteher Paul Johann Stadler weiterhin kämpfen!

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