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08. September 2020

Peinlicher Auftritt von Steinhart im ORF

Ganz nach seinem Motto „Red’ ma über Simmering“ hat Bezirksvorsteher-Stellvertreter Thomas Steinhart (SPÖ) am Montag im ORF viel "Bla-Bla" von sich gegeben.

Während andere über den Bezirk nur reden, handelt Bezirkschef Paul Stadler, im Bild mit seiner Stellvertreterin Katharina Krammer beim Einsatz nach dem Brand am Enkplatz.

Der ORF-Beitrag in „Wien heute“ beschäftigte sich mit der Wien-Wahl am 11. Oktober, der auch in Simmering seine Schatten voraus werfe. Denn hier wollen die Roten den Bezirksvorsteher zurückgewinnen, den sie vor fünf Jahren und nach 70 Jahren an einen Blauen verloren haben, an Paul Stadler (FPÖ). 

Die Art und Weise aber, wie die SPÖ in ihrem Wahlkampf vorgeht, ist sogar eingefleischten Roten ein Dorn im Auge, weshalb sich sogar deklarierte Parteigänger der Sozialdemokraten als Unterstützer von Paul Stadler outen. 

Dirty Campaigning gegen Paul Stadler

Angefangen hat die offenbar lange vorbereitete Schmutzkübelkampagne mit der Ankündigung des Simmeringer SPÖ-Chefs Rudolf Kaske in den Medien, er wolle Paul Stadler „einkochen“. Auffallend war danach vor allem das Dirty Campaigning, das SPÖ-Funktionäre auf der Facebook-Seite von Paul Stadler starteten. Offenbar wurden von der Zentrale in der Löwelstraße Barrakuda-Truppen ausgeschickt, um in den sozialen Medien Stimmung gegen den Simmeringer Bezirkschef zu machen. 

Geschmackloses Posting

Dabei stach vor allem der SPÖler Alfred Haslinger mit einem besonders „geschmackvollen“ Kommentar hervor. Er postete auf einen Beitrag von Paul Stadler über eine Spende für Leukämiekranke Folgendes (inklusive Rechtschreibfehler im Original):

„Alfred Haslinger und wieder eine Station auf der Paul Stadler Abschiedstour. Die Idee der Umverteilung von der Parteienförderung zu karitativen Organisationen ist wirklich gelungen. Übrigend: das Integrationshaus braucht auch noch Kohle!“

Das ist bezeichnend für viele ähnliche Kommentare, die nur eines im Sinn haben, Paul Stadler zu diskreditieren. Eine Geldspende für Kranke in Misskredit zu bringen, zeugt schon von großer Verzweiflung des politischen Gegners.

Steinhart kritisiert eigene Regierung

Der Auftritt von Thomas Steinhart im ORF war dann das Tüpfelchen auf dem „i“: Er kritisierte Dinge, die die SPÖ in der Wiener Stadtregierung schon seit 70 Jahren umsetzen hätte können. Wenn Steinhart im ORF von einer stiefmütterlichen Behandlung des Ortsteils Kaiserebersdorf spricht, vergisst er, dass es seine SPÖ-Stadträtin Ulli Sima war, die hinter dem Rücken von Bezirksvorsteher Paul Stadler die Straßenbahnlinie 11 installierte samt sündteurer Schleife in der Geiselbergstraße. Bis heute gibt es Beschwerden über diese Linie, vor allem darüber, dass sie am Wochenende in Kaiserebersdorf erst sehr spät fährt, was großes Ärgernis bei Berufstätigen hervorruft. 

Die Gesundheitsversorgung, die Steinhart einforderte, wäre schon längst umzusetzen gewesen. Dazu gibt es Anträge im Bezirksparlament und sogar einen konkreten Vorschlag von Bezirksvorsteher Paul Stadler, ein Ärztezentrum in der aufgelassenen Zielpunktfiliale in der Hoefftgasse zu errichten. 

Hörte man Steinhart im ORF zu, bekam man den Eindruck, dass er mit der SPÖ-Regierung im Rathaus sehr unzufrieden ist. Steinhart gegen die eigene SPÖ - das wäre eine neue Auflage von Brutalität (angelehnt an das legendäre Fußballzitat von Helmut Qualtinger: „Simmering gegen Kapfenberg, das nenn’ i Brutalität).

Kopieren als Verzweiflungstat 

Wenn Steinhart also vorgibt, „g´scheid“ über Simmering reden zu wollen, macht er den Bürgern ein X für ein U vor. Aber das dürfte System in dieser Partei sein, denn auch Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) plakatiert für ein „leistbares Wohnen“, obwohl er jahrelang als Wiener Wohnbaustadtrat und jetzt als Bürgermeister alle Trümpfe in der Hand gehabt hätte, um die eigene Forderung umzusetzen. 

Die Wähler durchschauen das politische Spiel vor jeder Wahl. Steinhart bekommt das von den Simmeringern auch zu hören, weshalb er nun ausrückt, um Aktionen von Bezirksvorsteher Paul Stadler zu kopieren. Aber Kopieren war schon immer die höchste Form von Anerkennung eines politischen Gegners. 

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