11. Juni 2026

Simmering wird im Stich gelassen: Polizeistation beim Gasometer jetzt!

Der jüngste Vorfall im Hyblerpark, bei dem ein Jugendlicher mit einem Baseballschläger attackiert wurde, ist ein weiterer alarmierender Weckruf für Simmering.

Viele Bürger fragen sich mittlerweile, was eigentlich noch passieren muss, bevor die Verantwortlichen endlich handeln.

Während SPÖ, NEOS und Innenminister Gerhard Karner die Sicherheitsprobleme kleinreden oder mit allgemeinen Statistiken beschwichtigen, erleben viele Simmeringer täglich eine andere Realität. Rund um Parks, U-Bahn-Zugänge und öffentliche Plätze häufen sich Berichte über nächtliche Gruppenbildungen, Drogenhandel, Sachbeschädigungen, Einschüchterungen und zunehmende Unsicherheit.

Wenn Eltern ihre Kinder nicht mehr unbesorgt in den Park schicken, Frauen bestimmte Wege meiden und Senioren Konflikten aus dem Weg gehen, dann hat die Politik ihren Auftrag verfehlt. Öffentliche Parks wurden für Familien, Kinder und Erholungssuchende geschaffen – nicht als Treffpunkte für Gewalt, Kriminalität und Angst.

Das politische Versagen hat mehrere Väter!

Besonders unverständlich ist die Untätigkeit der politisch Verantwortlichen. Während sich der Döblinger Bezirksvorsteher erst kürzlich mit Innenminister Karner zu einem Arbeitsgespräch über Jugendkriminalität und Sicherheitsfragen getroffen hat, hört man aus Simmering vor allem Beschwichtigungen und Ausreden. Das zeigt: Wer will, kann Druck machen. Wer nichts tut, verwaltet die Probleme lediglich.

Auch Bürgermeister Michael Ludwig darf sich nicht länger hinter dem Bund verstecken. Die FPÖ fordert seit Jahren zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, eine Wiener Sicherheitswacht und einen eigenen Sicherheitsstadtrat. Statt die Sorgen der Bevölkerung ernst zu nehmen, wird der schleichende Verlust des Sicherheitsgefühls vieler Wiener lediglich verwaltet.

Die FPÖ Simmering fordert daher:

  • Sofortige Errichtung einer Polizeistation beim Gasometer: Der Bereich rund um den Gasometer benötigt endlich einen permanenten Polizeistützpunkt. Die Bevölkerung hat Anspruch auf sichtbare Sicherheit und schnelle Reaktionszeiten.
  • Mehr Polizeipräsenz in Parks und bei U-Bahn-Zugängen: Problemzonen müssen regelmäßig kontrolliert werden. Kriminelle dürfen nicht den Eindruck gewinnen, öffentliche Räume gehören ihnen.
  • Null Toleranz gegenüber Drogenhandel, Gewalt und Vandalismus:  Wer öffentliche Plätze für kriminelle Aktivitäten missbraucht, muss mit raschen und spürbaren Konsequenzen rechnen.
  • Konsequente Maßnahmen gegen jugendliche Intensivtäter: Wiederholungstäter dürfen nicht durch ein System geschützt werden, das ständig Verständnis zeigt, aber kaum Konsequenzen setzt.
  • Mehr Verantwortung für Erziehungsberechtigte bei schweren Delikten Minderjähriger: Wer seiner Erziehungsverantwortung nicht nachkommt und schwere Straftaten Minderjähriger ignoriert, darf nicht völlig folgenlos bleiben. Hier braucht es eine ernsthafte politische Diskussion über stärkere Mitverantwortung.
  • Konsequente aufenthaltsrechtliche Maßnahmen gegen ausländische Straftäter im Rahmen der Gesetze: Wer als Nicht-Österreicher schwere Straftaten begeht oder unser Gastrecht missbraucht, muss mit allen gesetzlich möglichen aufenthaltsrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Die Menschen in Simmering haben ein Recht auf sichere Parks, sichere Straßen und sichere öffentliche Plätze. Der Vorfall im Hyblerpark darf nicht einfach zur nächsten Schlagzeile werden, die nach wenigen Tagen wieder vergessen wird. Er muss endlich Anlass sein, die notwendigen Konsequenzen zu ziehen.

Unsere Familien, unsere Kinder und unsere Senioren verdienen Schutz statt Ausreden.

Polizeistation beim Gasometer – jetzt!

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