Skip to main content
28. Juni 2022

SPÖ lässt im Simmeringer Bad kein Burkini-Verbot zu

Die zweiteilige Badekleidung der muslimischen Frauen, der Burkini, entspricht weder unserer Tradition noch unserer Identität, außerdem ist er aus hygienischer Sicht bedenklich.

(Fotocredit: Tverdohlib.com / despositphotos) Moslem-Frauen in Ganzkörper-Badekleidung gehören in Wien schon zum Alltagsbild. Die FPÖ verlangte - auch aus hygienischen Gründen - ein Burkini-Verbot in städtischen Bädern.

SPÖ, Grüne und Neos finden den Ganzkörper-Badeanzug aber offenbar „modisch“.

Burkini-Verbot in städtischen Bädern

Über das Tragen des Burkinis wird schon seit Jahren heiß diskutiert - zuletzt in der Bezirksvertretung Simmering, wo die Freiheitlichen sich in einem Antrag für „ein allgemeines Burkini-Verbot in städtischen Schwimmbädern“ aussprachen. Die ÖVP stimmte zu, SPÖ, Grüne und Neos aber nicht, womit der FPÖ-Antrag mehrheitlich abgelehnt wurde.

"Schlapperhosen" von Jugendlichen waren Problem

Interessant dabei war, wie die SPÖ argumentierte, nachdem FPÖ-Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Katharina Krammer auf das Kuriosum hinwies, dass die Stadt Wien zwar lange Badehosen von Jugendlichen verboten hatte, weil sie angeblich zu viel Wasser aus den Becken aufsaugen würden, jedoch nicht die Ganzkörper-Kleidung von Moslem-Frauen.

Eine Bezirksrätin der SPÖ meinte allen Ernstes, dass die Burkini-Stoffe aus Polyamid seien und daher überhaupt kein Wasser speichern würden, im Gegensatz zu den „Schlapperhosen“ der Jugendlichen, die aus Baumwolle wären und sich mit Wasser „ansaufen“ würden. Dem hielt FPÖ-Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Krammer, die vom Fach ist, dagegen, dass jeder Stoff Wasser aufnehme - „je mehr Stoff, desto mehr Wasser“, so Krammer.

Antiquiertes Weltbild

Auch damit waren SPÖ, Grüne und Neos nicht zu überzeugen. Sie verteidigten in seltener Eintracht die zweiteilige Badekleidung der Moslem-Frauen, die, wie das Kopftuch, einem antiquierten, paternalistischen Weltbild des letzten Jahrtausends entspringt und zur Unterdrückung fremdbestimmter Frauen dient.

© 2022 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.