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17. Juni 2021

Warten auf das Parkpickerl hat kein Ende: Simmerings SPÖ-Bezirkschef nennt Sommer 2022 als Termin

Die Verwirrung um Einführung eines flächendeckenden Parkpickerls wird immer größer. Schuld daran hat die SPÖ, die immer wieder neue Termine nennt.

(Bild Z.V.g., honorarfrei) FPÖ-Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Katharina Krammer wundert sich, dass das vom Bezirk längst beschlossene flächendeckende Parkpickerl erst im Sommer 2022 kommen soll.

Gestern, Mittwoch, meinte der Simmeringer SPÖ-Bezirksvorsteher Thomas Steinhart in der Sitzung der Bezirksvertretung wörtlich:

„Wenn es nach mir geht, kommt das flächendeckende Parkpickerl im Sommer 2022“.

Das Staunen unter den Bezirksräten war groß, denn noch vor einigen Wochen posaunte Steinhart über Medien hinaus, dass er - wenn die Stadt Wien keine Lösung fände - notfalls das Parkpickerl in Simmering alleine einführe. 

Dass das flächendeckende Parkpickerl im elften Bezirk schon längst Realität sein könnte und man somit viele Parkplatzprobleme gar nicht mehr hätte, wird von Steinhart, der Rathaus-SPÖ und leider auch von Medien tunlichst verschwiegen. Die Bezirksvertretung Simmering hat bereits im Vorjahr mit großer Mehrheit (nur die Neos waren dagegen) für die Ausweitung der flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung gestimmt. 

Simmerings freiheitlicher Bezirksvorsteher a.D., Paul Stadler, erinnert sich:

„Alle Parteien waren dafür, dass wir die Kurzparkzone in Simmering erweitern. Überraschenderweise kam dann ein Brief aus dem Rathaus, in dem erklärt wurde, dass das nicht nötig sein wird, da ein neues Parkraumkonzept für ganz Wien kommen wird. Und zwar schon zum Beginn des Jahres 2021“.

Gekommen ist dann gar nichts. Nur weiteres Blabla der roten Politiker, das nun in einer Aussendung der Stadt Wien gipfelt, in der Steinhart allen Ernstes und wider allen chronologischen Ereignissen der Bevölkerung weiß machen will, dass er es ist, der auf das flächendeckende Parkpickerl drängen würde. Dabei sind es er und die Rathaus-SPÖ, die das seit Monaten verzögern. Jetzt sogar bis 2022.

Und es wäre nicht Steinhart, würde er den schwarzen Peter für das derzeitige Zonenmodell in Simmering, über das die Bevölkerung demokratisch abstimmen konnte, nicht seinem Vorgänger, Paul Stadler, zuschieben wollen. Steinhart hat dabei nur - wieder einmal - vergessen, dass beim Zonenmodell die SPÖ nicht nur maßgeblich mitgearbeitet, sondern auch mitgestimmt hat. 

Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Katharina Krammer (FPÖ) kann sich über die Äußerungen des SPÖ-Bezirkschefs nur noch wundern. Sie meint:

„Wenn Steinhart schon unbedingt parteipolitisch agieren möchte und zu diesem Zweck Halb- und Unwahrheiten erzählt, sollte er wenigstens Dinge von sich geben, die nicht so leicht zu widerlegen sind und an seiner Glaubwürdigkeit weiter Schaden nehmen“. 

Wie die Stadt Wien in ihrer Aussendung informiert, werden die Kurzparkzonen in Wien angeglichen und gelten Wien weit Montag bis Freitag von 9 bis 22 Uhr. Pro Monat wird das Parkpickerl für alle Wiener zehn Euro kosten. 

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