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03. September 2019

Wien im Jahre 2019: Endlich werden die Bezirke „Favoriten und Simmering“ öffentlich verbunden?!

Jahrzehnte fuhr die Straßenbahnlinie 6 vom Westbahnhof bis nach Simmering, jedoch könnte man glauben, verband diese nie die Bezirke Favoriten und Simmering?!

Jetzt hat es die SPÖ geschafft und vereint die beiden Nachbarbezirke mit der Straßenbahnlinie 11.

GEHT’S EIGENTLICH NOCH?

„FAKE NEWS“ würde es der amerikanische Präsident Donald Trump auf Twitter nennen und genau hingesehen, verhält es sich auch so:

Da wäre mal die Tatsache, dass die SPÖ mit den Grünen zusammen in einer Stadtregierung sitzen und so einfach bestimmen und umsetzen was sie wollen. Also muss sich die kleine, ROTE Bezirkstruppe rund um den egozentrischen Nationalratsabgeordneten Dr. Harald Troch filmreif in Szene setzen. Es kann ja nicht sein, dass BV Paul Stadler und die Simmeringer Freiheitlichen gute Arbeit im Bezirk abliefern. Da wird lieber viel Steuergeld verbrannt um Gegenmaßnahmen zu setzen.

Man braucht ja nur zur eigenen, Roten Stadträtin laufen und diese lässt dann einfach und sehr medienwirksam eine unnötige Umkehrschleife um sage und schreibe EUR 10 Mio. Steuergeld im Niemandsland bauen.

Dabei war es doch die Rote Truppe rund um Dr. Harald Troch, die 2012 die fantastische Idee der Auskreuzung der Straßenbahnlinien 6 und 71 hatte und somit für die Verschlechterung des Öffi-Verkehrs in Richtung Kaiser-Ebersdorf hauptverantwortlich war. Bei der Abstimmung im Bezirksparlament war es irrelevant, ob nun ÖVP/GRÜNE/FPÖ dabei mitstimmten oder nicht, da die SPÖ in Simmering über eine satte Stimmenmehrheit verfügte und somit eine Alleinregierung praktizieren konnte. Die anderen Fraktionen haben aber sehr schnell bemerkt, dass dieser Wechsel der Straßenbahnlinien ein schwerwiegender Fehler war.

BV Paul Stadler unterstütze immer die Variante 6er und 71er nach Kaiser Ebersdorf.

ÖVP/FPÖ/Grüne reichten bei Bezirksvertretungssitzungen immer wieder Anträge auf „Wiedereinführung“ des 71ers ein, jedoch prallten diese Forderungen immer wieder an den Sozialdemokraten ab. Erst, als sie bei der Gemeinderatswahl 2015 den Bezirksvorsteher an BV Paul Stadler von der FPÖ verloren, wurden sie wach und steuerten den billigen Populismus an.
Sie brachten keine brauchbaren Lösungen für die Sorgen und Anliegen der Menschen im Bezirk ein, sondern nur jene, die der SPÖ Aufmerksamkeit bringen.

Der 11er wird erfunden, anstatt einfach einen Fehler zuzugeben und diesen gar noch zu korrigieren?!

Zuerst soll die neue Linie von der Grillgasse bis Kaiser Ebersdorf fahren, dann bis am Reumannplatz und geworden ist es der Otto-Probst-Platz, wobei die Linie 67 den Tod fand. Auf einmal war man auf der Suche nach einer neuen Umkehrschleife für die Linie 6. Nun hat Simmering nach mehreren Protesten diverser Simmeringer Fraktionen, aber vor allem der Simmeringer Bevölkerung, diese EUR-10 Mio.-Umkehrschleife im Bezirk bekommen.
Mit 2. September 2019 ging diese in Vollbetrieb und wir schauen gespannt am Geiselberg.
Überraschend fanden wir die Fahrpläne der Linie 11 und 71
Da uns vorher niemand gesagt hat, dass die Linie 11 am Samstag 4x und am Sonntag 14x in der Grillgasse umkehren wird und somit der erste 11er am Samstag um 6:02 Uhr und Sonntag um 8:32 Uhr in Kaiser-Ebersdorf wegfahren wird – von 04:34 Uhr bis 08:52 Uhr wird nur die Linie 71 in Kaiser-Ebersdorf abfahren und dann auch nur bis zum Schwarzenbergplatz.
Wir dürfen wirklich gespannt sein, wie sich die Einführung des 11ers in Simmering auswirken wird und wie die Bevölkerung darauf reagiert.
Es hätte genügt, einfach den 71er um sechs Stationen zu verlängern, was nun auch trotz dem 11er geschehen ist.

Bez.Rat Alfred Krenek
Vorsitzender der Verkehrskommission Simmering

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