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21. Jänner 2026

Wiener Bauern stehen vor einer neuen Gefahr – Mercosur bedroht unsere Lebensmittelproduzenten!

Unlängst wurde bestätigt, was viele österreichische Bauern schon lange befürchtet haben: Das Freihandelsabkommen Mercosur wurde von der europäischen Union verabschiedet.

Nun können auch südamerikanische Produzenten ihre landwirtschaftliche Billigware ungestört nach Österreich exportieren und heimischer Ware Konkurrenz machen. 

Auch Simmering ist vom Mercosur-Abkommen betroffen. Die heimischen Gemüsebetriebe müssten sich künftig einer Konkurrenz aus Südamerika stellen, die unter wesentlich niedrigeren Umwelt-, Sozial- und Produktionsstandards produziert. Das verschärft den Preisdruck im Handel und bei Großabnehmern – und trifft ausgerechnet jene kleinstrukturierten, regionalen Landwirtschaftsbetriebe, die für Versorgungssicherheit, kurze Wege und nachhaltige Lebensmittel in Simmering stehen. Damit man unsere Landwirte nicht vollkommen im Stich lässt, fordert der freiheitliche Bezirksvorsteher Stellvertreter, Daniel Eigner, Maßnahmen zur Entlastung. „Simmering ist der Gemüsegarten Wiens, von hier wird die ganze Stadt mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln versorgt. SPÖ und ÖVP lassen die landwirtschaftlichen Betriebe im Stich und setzen lieber auf Billigware aus Südamerika“, so der Bezirkspolitiker. 

Um unsere Bauern zu unterstützen, fallen dem Bezirkspolitiker gleich mehrere Punkte ein: „Grundsätzlich leidet die Bauernschaft unter sehr hohen Bürokratieaufwand. Hier muss die Politik auf allen Ebenen dagegenhalten und die Bauern endlich ent- statt belasten. Gleichzeitig muss man den Abbau lebenswichtiger Infrastruktur, wie das Gasnetz, sofort beenden. Die Bauernschaft soll selbst entscheiden, welche Energieversorgung sie nutzt und darf nicht in ein System gezwungen werden. Außerdem ist der Erhalt mehre Infrastruktursysteme auch sicherheitstechnisch relevant. Wenn ein System ausfällt, was immer wieder vorkommt und vollkommen normal ist, kann ein anderes System weiterarbeiten. Und schlussendlich soll man die Bauern dabei unterstützen, neue Geschäftszweige zu finden. Die Bundesregierung hat etwa die Förderung von Biogas im Regierungsprogramm festgelegt- bis heute ist davon aber nichts zu sehen. Mit dieser Förderung könnten die Bauern nicht nur aus Abfällen klimaneutrales Gas herstellen und Geld verdienen, man könnte auch die Versorgungssicherheit in Österreich verbessern, weil man heimisches, klimaneutrales Gas produziert, anstatt es aus dem Ausland zu kaufen.“, so Bezirksvorsteher Stellvertreter Daniel Eigner.

Auch der Klubobmann der FPÖ Simmering, Patrick Horn, schlägt in dieselbe Kerbe: „Die ÖVP hat eindrucksvoll bewiesen, dass ihr das ehemaliges Kernklientel egal ist. Die FPÖ Simmering weiß allerdings, wie wichtig die Bauern für unsere Gesellschaft sind. Daher fordern wir auch, dass bei der Versorgung mit Lebensmittel im öffentlichen Bereich die lokalen Betriebe zu bevorzugen sind. Wir werden uns auch in Zukunft für die Anliegen der Bauern einsetzen und brauchen keine Billigware aus Südamerika“, so der Klubobmann Patrick Horn.

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